Zweckbestimmung vom Digital Hub bis zum Kolumbarium und Büro
260708. Am 07.07.2026 machte sich der evangelische Religionskurs Q1 unter der Leitung von Frau Peters auf nach Aachen, um im Zuge des Themas Ekklesiologie umgewidmete Kirchen zu besuchen.
Unsere erste Station war der Digital Hub in der ehemaligen Kirche St. Elisabeth. Hier ist ein großer digitaler Coworking-Space und Veranstaltungsraum entstanden, der den kirchlichen Grundgedanken, Menschen miteinander in Verbindung zu bringen, in die Moderne überträgt. Es war sehr interessant, den umgestalteten Kirchenraum zu besichtigen und zu hören, auf welche Probleme die Umnutzung des Gebäudes gestoßen ist. Indra Funken vom Digital Hub beantwortete alle unsere Fragen und erzählte uns viele interessante Geschichten.
Von hier aus gingen wir zu Fuß zu unserer nächsten Station, dem Kloster St. Alfons, welches wir allerdings nur von außen und anhand eines Buches besichtigten. Hier sind in einem ehemaligen Kloster mehrere Büroräumlichkeiten entstanden, die baulichen Gegebenheiten sowie die großen Rosettenfenster wurden dabei erhalten und waren auch von außen schön anzusehen.
Auch zu unserer dritten Station gelangten wir zu Fuß. Die Grabeskirche St. Josef wurde zum großen Teil entwidmet und zu einem Kolumbarium (zur Aufbewahrung von Urnen oder Särgen) umgebaut. Ein Teil der Kirche wurde jedoch nicht entwidmet und wird weiterhin für Gottesdienste genutzt. Diakon Michael Bredohl erklärte uns viele spannende Details und stand für all unsere Fragen, auch zu anderen, die katholische Kirche betreffenden Themen, Rede und Antwort.
Auf dem Fußweg zwischen den einzelnen Stationen kamen wir miteinander ins Gespräch über Glauben, Respekt und unsere Gefühle betreffs der Umnutzung der Kirchengebäude und reflektieren gemeinsam Einstellungen und Ansichten.
Um einige Erfahrungen und Ansichten reicher machten wir uns schließlich auf den Rückweg nach Stolberg.
Text: S. Peters, Fotos: A: Schiffers, S. Peters