Schneesportwoche der Stufe 10
Tag 5 – Donnerstag
Heute haben wir nach dem Aufstehen ein leckeres Frühstück zur Stärkung der Kräfte bekommen. Daraufhin haben sich alle Gesunden für den Tag bereit gemacht, woraufhin es für alle zum Ifen ging. Ein paar wenige mussten sich weiterhin in der Burmi-Hölle beweisen, woraufhin Fortgeschrittene und Profis die Pisten des Ifens befahren konnten. Die Profis, die schon zum Start ein paar Fails und lustige Stürze am eigen Leib erlitten, fuhren mit Kamera, womit sie interessante Videos machten. Gegen Mittag wurde wie üblich in jeder Gruppe eine Pause eingelegt, woraufhin es gestärkt weiter ging. Die Fortgeschrittenen und Anfänger fuhren zur Parsenn, wohingegen die Profis weiterhin auf dem Ifen blieben.
Gegen Ende dieses letzten Skitags trafen sich nach und nach alle am Hausberg, und alle, die noch Kräfte nach diesen anstrengenden fünf Tagen hatten, fuhren in kleinen Gruppen die Hausbergpisten. Um circa 16:00 Uhr war der Skispaß schließlich vorbei und alle mussten schweren Herzens ihre Leihgaben zur Sammelstelle bringen. Daraufhin wurde erstmal ein wenig entspannt und langsam die Taschen gepackt. Um 18:00 Uhr gab es dann für alle das letzte gemeinsame Abendessen und schließlich die lang ersehnte Kürung der Vivi des Jahres. Es war eine fantastische Stimmung im Saal, als Lilian wegen ihrer lustigen Reaktion auf einen Sturz zuerst zur Vivi des Tages und daraufhin auf Anhieb zur V. des Jahres gewählt wurde. Sie hatte sich ängstlich an einen Makierungspfahl der blauen Piste geklammert, woraufhin sie Sorge hatte, keine Kinder mehr bekommen zu können, was Herr Grouls als biologische Unmöglichkeit einordnete.
Nun neigte sich diese unvergessliche Skifreizeit dem Ende zu, weshalb wir noch mal ein sehr großes Dankeschön an Herrn Grouls, Frau Heyser, Frau Körfer, Herrn Helmling, Herrn Gutsche, Herrn Bock, die Hausgeister und die Schulleitung richten möchten, sowie wie an die Schulleitung appellieren, dass die Tradition dieser Fahrt mit solch unvergesslichen Erlebnissen bestehen bleibt. Es hat wirklich jedem hier sehr viel Spaß gemacht.
Morgen früh (Freitag) wird die zehnstündige Heimreise dann leider schon angetreten und wir müssen uns von den wundervollen Alpen verabschieden. Dieses Erlebnis im Schnee hat die Stufe enger zusammen gebracht denn je.
Tag 4 – Mittwoch
Nachdem um 8:00 Uhr schließlich alle Schüler beim Frühstück erschienen waren, ging es erstmal für Herrn Grouls auf die Piste, da es in der Nacht geregnet hatte. Als er schließlich grünes Licht zum Fahren gegeben hatte, stimmten die Lehrer die Schüler mit dem Lied „Gute Laune“ auf einen weiteren ereignisreichen Tag ein.
Für die Schneeeulen-Gruppe ging es auf die blaue Piste am Ifen. Trotz dem anfänglichen Respekt vor der Strecke schafften alle Schüler der Gruppe es gut nach unten. Für einen lustigen Moment sorgte Dawin, der in der letzten Kurve entschied, über den Pistenrand in den Tiefschnee zu fliegen. Die Fortgeschrittenen machten sich auch auf den Weg zum Ifen, fuhren aber die dortige rote Piste hinunter. Trotz einiger Unfälle schafften es alle Gruppenmitglieder ohne größere Verletzungen nach unten. Matthias sorgte dort auch für einen lustigen Moment, als er stürzte und seine Skier verlor. Obwohl ein netter Skifahrer diese zu ihm brachte, entschied er sich den gesamten Weg wieder hochzulaufen, den er herunteegeschlittert war, da es laut ihm dort oben flacher war.
Nachmittags durften einige Schüler weiter Ski fahren und konnten sich so noch etwas austoben und die anderen Schüler machten eine Ausflug nach Hirschegg, wo neben dem Spar Markt im Ort auch einige Souvenirläden besucht wurden. Abends stand natürlich wieder die VdT Wahl an und neben Matthias lustiger Aktion standen noch 5 weitere Nominierte zur Auswahl. (Wie jeden Abend natürlich auch wieder Yigit). Letzendlich wurde allerdings Dawin eindeutig zum VdT des Tages gewählt. Seine Aktion war bei allen am besten angekommen und hatte für viele Lacher gesorgt.
Morgen ist schon der letzte Skitag für uns, aber wir freuen uns trotzdem wie jeden Abend auf den neue Morgen.
Tag 4 aus der Lehrerperspektive – der Mimiiii-Tag
Schon am Abend des dritten Tages zeichnete sich ab, dass am nächsten Tag ein Mimiiii-Tag anstehen könnte. Mimiiii hier und Mimiii dort, das machte auch vor der Lehrerschaft nicht Halt. Nach etwas Regen am Vorabend waren die Pisten dann am Morgen des vierten Tages auch noch ziemlich hart gefroren, was vermutlich dazu beitrug, dass das Mimiiiibarometer bei vielen Skifahrern weiter ausschlug als vorauszusehen war. Wer sich dann wegen eines Zipperleins bei der Lehrercrew abmeldete, wurde mit dem Mimiiii-Song mit besten Genesungswünschen in die Freizeit entlassen. Das schöne Wetter am Morgen wurde so von einigen Ritze-Schülern dazu genutzt, das Kleinwalsertal unsicher zu machen.
Alle anderen machten sich wieder wie an den Vortagen auf, die Pisten zu erobern. Alle Skineulinge, die sich heute die Ski anschnallten, bezwangen sicher und todesmutig den Parsenn-Hang oder die blauen Pisten des Ifen. Ein großartiger Erfolg für den dritten vollen Skitag! Wir sind stolz auf euch! Auch die Profis hatten viel Spaß an der Kanzelwand. Die Liste der VdT-nominierten war noch nie so lang wie heute. Doch weder zerlegte Skistöcke oder seltsame Anatomievorstellungen konnten sich gegen Stunteinlagen am Rande der blauen Piste durchsetzen. Der Mimiiii-Tag endete mit guter Laune und einer verlorenen Schneeballwette.
Tag 3 – Dienstag
Mit einem lauten Wecksong von den Donots startete unser dritter Tag auf Ski. Nach einem guten Frühstück ging es gestärkt zum traditionellen Gruppenfoto vor den Hohen Ifen. Rosa hat diesen schon etwas früher am Morgen betrachten können, denn sie wollte unbedingt beim Lift ihren Brötchenkorb füllen. Die 50 Brötchen mitten im Aufenthaltsraum hatte sie wohl übersehen. (Anmerkung der Redaktion: Foto liegt bei).
Anschließend fuhren die Gruppen in die verschiedenen Skigebiete und starteten ihr Training auf den schmalen, wackeligen Brettern. Viele neue Pisten in unserem Gebiet wurden erkundet. Die Stimmung war die ganze Zeit über sehr gut. Am Mittag hatten wir eine Stunde Pause eingelegt, um uns auszuruhen und neue Energie zu sammeln.
Für einen lustigen Moment sorgte Yigit, der einen schönen Sturz hinlegte – zum Glück ist nichts passiert.
Danach ließen wir den Tag müde und entspannt ausklingen und haben anschließend lecker gegessen. Den Titel der VDT ging an Rosa, die durch ihre Brötchensuchaktion für die lustigste Szene des Tages sorgte.
Tag 2 – Montag
Mit etwas mehr Schlaf und Halbwissen als am Vortag, machten wir uns also nach dem Frühstück um 09:30 Uhr auf den Weg zur ersten Piste. Wieder in neu gemischten Gruppen und mit vollgepackten Händen, wanderten wir also einen Berg hinunter, während unsere Motivation samt vorbei rasender Profis, welche zur Piste fahren durften, davonglitt. Doch davon ließen wir uns nicht abhalten, als wir an der Burmi Hölle ankamen und die ersten Pisten fahren konnten. Für viele wurde die Stimmung bald besser, vor allem, als dann neue Gruppen gegründet wurden, mit welchen dann schon die ersten blauen Pisten befahren werden konnten. Und tatsächlich, nach ein paar umherfliegenden Skiern und Stöcken, kamen auch alle lebendig wieder unten an. Zusammen mit den Profis konnte diese Gruppe die blaue Piste nutzen, bis wir dann irgendwann wieder zurück zur Herberge mussten. Dort sammelten sich dann alle Schülerinnen und Schüler an. Manche beendeten ihren Tag dann direkt dort um ca. 16 Uhr, während andere noch die Ankerpiste nebenan besuchen durften. Jedoch stellte sich schnell heraus, dass diese Entscheidung für viele vielleicht nicht die klügste gewesen war. Dies offenbarte sich spätestens dann, als das gesamte Lehrerteam vom Balkon aus beobachten konnte, wie Yigit mehr als eine halbe Stunde lang mit seinen Skiern kämpfen musste, weil er vom Anker Lift gefallen und schlussendlich auf einer unpräparierten Piste stecken geblieben war. Mit diesem aufregenden Spektakel endete der Tag also auch, zusammen mit einer ziemlich eindeutigen Abstimmung zur VDT, welche Yigit mit eindeutiger Überzeugung gewann.
Tag 1 – Sonntag
Um 23:30 Uhr trifft sich der zehnte Jahrgang am Treffpunkt und macht sich auf den Weg zum Skigebiet, wo dann der erste Tag der Skifahrt um ca. 09:30 Uhr an der Ski Ausleihe beginnt. Nach der elendig langen Busfahrt waren viele gespannt darauf, endlich ihre Sachen und ein Frühstück zu bekommen und dann endlich Ski fahren gehen zu können. Doch trotz des Chaos, welches Frau Heyser uns für die Zeit während der Skiausleihe versprochen hatte, lief alles erstaunlich glatt und wir konnten recht zügig zur Herberge fahren – wie es sich für einen Skitag gehört, fuhren wir hierzu auch gleich mit einem Sessellift: Halb erfroren, hungrig und mit mehr als nur zu wenig Schlaf saßen wir also im Lift, was für viele… Ahem, hust hust…. (Mustafa)… Eine anscheinend sehr stressige Lebenserfahrung war. Aber trotz allem standen wir alle schlussendlich auf Skiern, unterteilt in Gruppen, und bereit, die Basics des Skifahrens zu lernen. Für viele klappte dies gut, für manche eher weniger. Die Motivation lag irgendwann bei vielen so niedrig wie das Schlafpensum während der Busfahrt und alle waren froh, als sie dann schlussendlich zur Herberge zurückkehrten und um 18 Uhr zu Abend essen konnten. Mit dem Gedanken schredderten wir also das essen hinunter, ähnlich wie die Skiraupe es fast mit Rosa’s Skiern getan hätte. Mit also ausgeteilten Tischdiensten, die bis zur Hälfte der Woche halten würden, wurde dann mit Felix der erste VDT gekürt und der erste Tag offiziell abgeschlossen.







































































































