Surviving 2040 – Climate Change: Europe on Fire and Under Water

Climate Risk Analysis & SDG Innovation

  • Members: 7+, Age range: 14 – 19
  • Topics: Sciences, Sustainability, Technology and engineering

„Surviving 2040“ ist ein europäisches MINT-Projekt, in dessen Rahmen Schüler Klimarisiken – wie Großbrände, Überschwemmungen, Dürren und den Anstieg des Meeresspiegels – analysieren und Anpassungsstrategien im Zusammenhang mit den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) entwerfen. Die Partnerschulen befassen sich mit fünf Schwerpunktthemen: Energie, Verkehr, Wohnen der Zukunft, Reduzierung von Lebensmittelabfällen und Anstieg des Meeresspiegels. Jede Schule erstellt 17 SDG-Würfel, um Maßnahmen, Plakate, Analysen und Prototypen zu sammeln. Alle Beiträge fließen in ein gemeinsames europäisches Klimaschutz-Portfolio ein, das die internationale Zusammenarbeit fördert und die Schüler auf zukünftige Mobilitätsaktivitäten mit mehreren europäischen Partnerschulen vorbereitet.

Ziele

Das Projekt zielt darauf ab, durch gemeinsame Klimarisikoanalysen und MINT-Aktivitäten klare wissenschaftliche, digitale, sprachliche und problemlösungsorientierte Kompetenzen zu entwickeln, z.B.:

  • Wissenschaftliche Kompetenz durch die Untersuchung realer Fälle von Großbränden, Überschwemmungen, Dürren und dem Anstieg des Meeresspiegels.
  • Datenanalysefähigkeiten durch die Interpretation von Karten, Satellitenbildern und Umweltdatensätzen.
  • MINT-bezogene Problemlösung durch die Entwicklung einfacher Prototypen und Anpassungsstrategien im Zusammenhang mit den SDGs.
  • Digitale Zusammenarbeit mithilfe von TwinSpace-Tools, gemeinsam genutzten Dokumenten und gemischten Schulteams.
  • Englische Kommunikationsfähigkeiten durch Berichte, Präsentationen und den Austausch mit Partnerschulen.
  • Bürgerliches Verantwortungsbewusstsein durch das Vorschlagen realistischer Ideen für Klimaschutzmaßnahmen für lokale Gemeinschaften.
  • Selbstständiges Lernen durch Projektplanung, Aufgabenmanagement und Teamarbeit.
  • Mobilitätsbereitschaft, da das Projekt möglicherweise kurze kurzfristige Austauschaufenthalte mit mehreren europäischen Partnerschulen umfasst.

Erwartete Ergebnisse

Konkrete Ergebnisse, die aus der Arbeit im Projekt hervorgehen, werden in einem öffentlichen TwinSpace präsentiert (gemeinsame Fallstudien, Klimarisikoanalysen, SDG-Würfel und von den Schülern erstellte digitale Ressourcen). Gemischte Schulteams werden zudem MINT-Prototypen entwickeln, die Anpassungsstrategien an den Klimawandel veranschaulichen. Die Schüler werden hierdurch neue wissenschaftliche Erkenntnisse über extreme Klimaereignisse gewinnen und durch regelmäßige Teamarbeit mit Partnerschulen ihre Fähigkeiten zur digitalen Zusammenarbeit verbessern. Außerdem werden sie ihre Kommunikationsfähigkeiten stärken, indem sie Berichte, Präsentationen und Beiträge für das „European Climate Action Portfolio“ erstellen. Das Projekt soll die schulischen Praktiken im Bereich des projektbasierten Lernens, der interdisziplinären MINT-Arbeit und der Nutzung realer Umweltdaten verbessern. Zudem wird es die Mobilitätsbereitschaft der Schüler für zukünftige internationale Kooperationen fördern.

Koordinator-Schule:  Edouard Branly High School, Amiens, France