Synagoge – Ort der Begegnung

Katholischer Religionskurs der Jahrgangsstufe 8 besuchte die Synagoge in Aachen

260327. Am letzten Mittwoch vor den Osterferien besuchte der katholische Religionskurs der 8. Klasse von Frau Prumbach die Synagoge in Aachen. Der Ausflug bot eine eindrucksvolle Mischung aus Geschichte, Architektur und gelebter Religion und wurde von einer sehr freundlichen und kompetenten Führerin begleitet. Die Schüler erhielten vielfältige Einblicke und konnten ihre Fragen direkt vor Ort stellen.

Die Führung begann mit einem Überblick über die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Aachen. Thematisiert wurden Entstehung, Brüche und Neuanfänge jüdischen Lebens sowie die Bedeutung der Synagoge als religiöses und kulturelles Zentrum. Besonders eindrucksvoll war der Blick auf Erinnerungsarbeit und die Bedeutung von Begegnungen für ein respektvolles Miteinander heute.

Der Kurs lernte zentrale architektonische Elemente einer Synagoge kennen, etwa den Gebetsraum, den Thoraschrein und die Bima. Erklärt wurden Symbole wie der Davidstern und die Menora sowie ihre Einbettung in Gestaltung und Raumwirkung. Die Führerin erläuterte Grundzüge des Judentums: Sabbat, Feste, Speisevorschriften und den Stellenwert der Tora. Besprochen wurden Gebetsrituale und die Bedeutung hebräischer Texte. Die Schüler erfuhren, wie Glaubenstraditionen heute gelebt und an die nächste Generation weitergegeben werden.

Die Führung war sehr informativ, anschaulich und lebendig gestaltet. Die freundliche Art der Führerin und die Möglichkeit, Fragen zu stellen, wurden besonders gelobt. Viele nahmen mit, wie wichtig Wissen, Respekt und persönliche Begegnungen für Toleranz und Verständigung sind.

Die Schüler kehrten mit neuen Eindrücken, mehr Verständnis und vielen Denkanstößen in den Schulalltag zurück.

Text und Fotos: A. Prumbach